27.04.2026
Dystopisches (Straf-)Recht im Film
(mit vierter häuslicher Arbeit nach §§ 33 Nr. 1, 34 Abs. 2 SPO 2023)
Was geschieht, wenn das Recht zum unkontrollierten Herrschaftsinstrument wird? Im Mittelpunkt der Filmreihe stehen Spielfilme, die dystopische Entwicklungen des (Straf-)Rechts verhandeln. Diese Inszenierungen machen sichtbar, was juristische Abhandlungen nur schwer vermitteln können: die Allgegenwart von Kontrolle, die Fragilität der Freiheit und die Ohnmacht des Individuums. Die Teilnehmenden des Seminars analysieren filmische Erzählungen über Entgleisungen des Rechts, stellen Bezüge zu realen Entwicklungen her und diskutieren, welche ästhetischen Formen das Kino findet, um den Verlust von Freiheit und Verlässlichkeit fühlbar zu machen.
Dystopisches (Straf-)Recht im Film
(mit vierter häuslicher Arbeit nach §§ 33 Nr. 1, 34 Abs. 2 SPO 2023)
Was geschieht, wenn das Recht zum unkontrollierten Herrschaftsinstrument wird? Im Mittelpunkt der Filmreihe stehen Spielfilme, die dystopische Entwicklungen des (Straf-)Rechts verhandeln. Diese Inszenierungen machen sichtbar, was juristische Abhandlungen nur schwer vermitteln können: die Allgegenwart von Kontrolle, die Fragilität der Freiheit und die Ohnmacht des Individuums. Die Teilnehmenden des Seminars analysieren filmische Erzählungen über Entgleisungen des Rechts, stellen Bezüge zu realen Entwicklungen her und diskutieren, welche ästhetischen Formen das Kino findet, um den Verlust von Freiheit und Verlässlichkeit fühlbar zu machen.
Sommersemester 2026 (20.04. bis 13.07.2026); zweiwöchentlich (7 Filme)
immer montags um 17 Uhr; öffentliche Filmvorführung um 18 Uhr
Kino Endstation in Bochum-Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
Eine Besonderheit der Veranstaltung liegt darin, dass an dem Seminar sowohl Studierende der Rechtswissenschaft wie auch der Filmwissenschaft teilnehmen werden, um einen im besten Sinne interdisziplinären Austausch zu ermöglichen.
Die Studierenden der Rechtswissenschaft, die im Rahmen der Veranstaltung eine vierte häusliche Arbeit schreiben möchten, können jeweils zu einem der sieben Filme einen kurzen juristischen Input vor der Filmvorführung geben. Nach Abschluss der Veranstaltung haben die Studierenden vier Wochen Zeit, ihre Überlegungen und Eindrücke in einem Essay von maximal 15 Seiten auszuarbeiten. Bei erfolgreicher Teilnahme am Seminar wird diese Hausarbeit als vierte häusliche Arbeit nach §§ 33 Nr. 1, 34 Abs. 2 SPO 2023 anerkannt. Das genaue Vorgehen wird in der ersten Sitzung am 20.04.2026 erläutert.
Für diejenigen, die im Rahmen des Seminars eine häusliche Arbeit schreiben möchten, stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Sie müssen sich daher im Vorfeld anmelden. Bei Interesse schicken Sie Ihre Anmeldung bitte bis zum 05.04.2026 per E-Mail an
Es sind aber – unabhängig von der Anfertigung einer vierten häuslichen Arbeit – selbstverständlich alle anderen Studierenden und Universitätsmitglieder herzlich eingeladen, als reguläre Kinogäste an einer oder mehreren Filmvorführungen teilzunehmen.
Die Liste mit den ausgewählten sieben Filme und die Termine finden Sie hier.